[ VORTRÄGE der SOPHIST DAYS 2019 ]

Keynote: Requirements Engineering in the Age of Creativity and Innovation

Creativity has been subject of considerable research over the last 60 years. This keynote will argue that most requirements work is creative but not recognised as such. It will summarise recent applications of creativity theories and techniques to requirements work, then posit the general case that most requirements activities involve information search and idea discovery, and hence can be characterised as creative. Requirements practices and techniques will be reframed using theories of creativity as information search and idea discovery to support this argument, alongside macro-economic drivers and the shifting landscape of computing and design disciplines and conferences. The keynote will end with a call for requirements engineering leaders and practitioners to reframe requirements work as creative endeavours.

Harmonisierung von Anforderungen im internationalem Umfeld der Flugsicherung

Wie harmonisiert man Anforderungen? Warum harmonisiert man eigentlich Anforderungen? Wie arbeiten Fluglotsen? Womit arbeiten sie? Warum gibt es so viele unterschiedliche Anforderungen für die gleiche Tätigkeit? Wie definiert man Sicherheit? Was kostet Sicherheit? Wie stellt man Sicherheit, Kapazität, Wirtschaftlichkeit und Umwelt im Rahmen der Anforderungserhebung sicher?

All diese Fragen wird ihnen Dirk Kuprat beantworten. Und gerne auch mehr. Er berichtet über den Prozess der Anforderungserhebung: Über  unterschiedliche Herangehensweisen, Projektorganisationen und -strukturen, politische Rahmenbedingungen, Kosten- und Termindruck in einem der größten internationalen Flugsicherungsprojekte, in dem direkt und indirekt Partner aus sieben europäischen Ländern kooperieren.

Begleiten Sie ihn in die spannende Welt der Luftfahrt.

Sturmflut "Digitalisierung" - Wie Sie nicht nur darüber reden, sondern auch Ergebnisse erzielen.

Die Digitalisierungsflut hat deutsche Unternehmen erfasst. Und doch bleibt der Blick hinter die Kulissen oft schmerzhaft: Während wir noch diskutieren, haben die Amerikaner bereits den ersten Prototypen fertig. Während die Chinesen die x-te Innovation auf den Markt werfen, verzetteln wir uns noch in Trägheit, Tagesgeschäft und Dringlichkeiten.

Deutsche Unternehmen stellen nicht mehr die richtigen Fragen. Ein gefährlicher Trend inmitten einer Entwicklung, die die ehemalige Vorstandsvorsitzende von Hewlett-Packard treffend auf den Punkt bringt: „Alles, was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert.“ Unsere Wirtschaft, unser Leben verändern sich – mit oder ohne uns.

Erleben Sie in diesem Vortrag eine pragmatische Perspektive auf das Thema Digitalisierung. Und erfahren Sie, wie Sie Digitalisierung praktisch im Unternehmen umsetzen. 

  • Umsetzungs-Fallen: Quellen des Widerstands.
  • Aufbruch vs. Stabilität: was davon wird durch Ihr Unternehmenskultur verstärkt?
  • Umgang mit Fehlern: weswegen der Mut zu Fehlern gefährlich ist.
  • Streitkultur: eine ausgestorbene Tugend als Basis für erfolgreiche Digitalisierung.

Fokus: die Spielregeln für echten Durchbruch.

Mit der Brechstange von der Prosa Gesamt Spezifikation zu den 10 Ebenen des V-Models.

Von 0 auf 100 lautete das Motto für Jörn Duensing und Frank Kullmann als sie vor der Herausforderung standen in mitten einer konzernweiten Organisationsänderung, völlig neue Requirements-Management und Requirements-Engineering Methoden im Unternehmen einzuführen. Gleichzeitig stand ein elementarer Technologiesprung von einem einfachen Bordnetz zur komplexen Multi Controller Architektur an.

In diesem Vortrag möchten sie zeigen, wie der bisherige Weg der Veränderung aussah, welche Maßnahmen umgesetzt wurden und wieso. Aber keine derartige Änderung läuft vollkommen reibungslos ab. So gab es auch hier einige Hindernisse auf die reagiert werden musste. Welche Reaktion erfolgreich war und welche nicht zeigt dieser Erfahrungsbericht.

 

The proof of the pudding is in the eating

Mit gutem Willen, alten Anforderungen und einem neuen Tool als Basis haben sich Thomas Neumann (SICK AG) und Daniela Fenzel (SOPHIST GmbH) aufgemacht, das Gefüge der Anforderungen im Neuentwicklungsprojekt STAR  der SICK AG zu erneuern. Am Anfang stand die Entscheidung bei SICK, das alte RM-Tool abzulösen und Jama einzuführen. Der perfekte Zeitpunkt um das mit den Requirements auch gleich besser zu machen.

Für STAR hat das bedeutet, als ersten Schritt die zwei Säulen der Dokumentation zu vereinen und aus der Spezifikation des Benutzerinterfaces und der Spezifikation des technischen Gerätes eine Systemspezifikation zu machen. Frühzeitig wurden Reviewschleifen in das bereits gelebte agile Vorgehen eingepasst, was eine frühe Einbindung aller Stakeholder vom Produktmanagement bis zur Domain-Entwicklung ermöglichte. Nebenbei war zu beachten, dass es sich um ein sicherheitskritisches System handelt und dementsprechend keine Informationen verloren gehen sollten, Normen beachtet werden mussten und noch externe Prüfinstitute eingebunden werden mussten.

In diesem Vortrag berichten sie Ihnen von diesem Projekt, seinen Herausforderungen und was dabei herausgekommen ist.

 

Weniger Requirements schreiben

In einer ersten Phase des Requirements Engineerings wird viel Energie darauf verwendet, den Inhalt und die Verständlichkeit von Requirements zu verbessern. Häufig vergessen wird, dass jedes zusätzliche Requirement Kosten im Unternehmen erzeugt. Nicht nur die Erstellung ist Aufwand, die Requirements müssen auch überprüft (Review), gepflegt und nicht zuletzt getestet werden.

Dieser Praxisvortrag zeigt auf, wie bei Continental Teves die Anzahl der selbst verfassten Anforderungen reduziert wird. Dabei werden die Methoden des Systems Engineering eingesetzt, um letztlich die Frage zu klären: Welche Requirements sind notwendig, welche nicht?

 

Einführung von Systems- und Requirements-Engineering – Eine Reflexion

Dass die Time-to-Market-Zeiten und damit auch die Entwicklungszeiten immer kürzer werden, ist eine Herausforderung, der sich viele Organisationen in den letzten Jahren stellen mussten. Ein durchdachtes, angemessenes Systems- und Requirements-Engineering ist ein Ansatz, der eine effiziente Systementwicklung erlauben und dabei auch noch die Risiken im Projekt verringern soll. Doch der beste theoretische Ansatz nutzt in der Praxis wenig, wenn er nicht an die gegebenen Randbedingungen angepasst wird und gleichzeitig eine Strategie definiert wird, diesen Ansatz in den operativen Einsatz einzuführen.

In diesem Vortrag werden wir unsere Erfahrungen vorstellen und dabei auf die folgenden Punkte eingehen:
-    Methodische Ergebnisse
-    Änderung des Kontextes
-    Vorgehensweisen zur Schärfung und Einführung der Methodik

 

Lösungsfokussierte Tools für erfolgreiches Requirement-Engineering

Für die SOPHIST DAYS 2019 haben wir sozusagen eine Art Überraschungsei für Sie zusammengestellt und hoffen, damit gleich 3 Wünsche auf einmal für Sie zu erfüllen:

1. Sie erhalten lösungsfokussierte Fragetechniken aus dem beruflichen Coaching für Ihren Arbeitsalltag im RE.
2. Wir verraten Ihnen, wie das Ersetzen ganz kleiner Wörter zu einem spürbaren Mehr an Kooperation und gegenseitigem Verständnis führt und
3. Sie werden in das Geheimnis des Nicht-Wissens und seine Bedeutung für erfolgreiches RE eingeweiht.

RE und lösungsfokussiertes Coaching haben einige Gemeinsamkeiten. Auch wir fokussieren in unserer Arbeit auf die erwünschte Zukunft, etablieren eine Vision und ein klares Zielbild. Wir fragen nach dem Funktionierenden und erarbeiten die nächsten kleinen Schritte. Unsere Kunden sollen voll Zuversicht dieser Zukunft entgegenstreben. Wir schätzen die Expertise unserer Kunden, denn nur sie wissen, was sie am Ende erreichen möchten.

Dazu üben wir uns in der Haltung des Nicht-Wissens, also dem Wissen darüber, dass Hypothesen durch eigene Erfahrungen entstehen und nicht mit der Realität des Kunden zu verwechseln sind. Sie erinnert daran, weitere Klärungs- und Zielfragen zu stellen, insbesondere die Frage nach dem "Wozu".

Für erfolgreiche Requirement-Engineers ist das Stellen hilfreicher und informationsfördernder Fragen eine Kernkompetenz. Wir bieten Ihnen unsere Lieblings-Werkzeuge aus dem lösungsfokussierten Coachingkoffer an, um Sie in Ihren Aufgaben weiter zu stärken.

 

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