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Keynote: Business Analysis in an Agile World

This talk integrates business analysis with agile. We have observed that many agile projects struggle to deliver the right product. This is most often because the customer, the product owner, and the agile team assume they already know the solution. (This misconception is not restricted to agile projects by the way). The result, all too often, is a product that matches what the customer said they needed, but turns out to solve the wrong problem.
Suzanne shows product owners, business analysts, requirements specialists and agile teams members the difference that business analysis thinking makes to agile projects. The talk discusses the activities necessary to correctly interpret the problem and understand the proposed value, then turns to business design and safe-to-fail probes to format the optimal solution.
The focus is to show how business analysis and analytical thinking enhances both agile and traditional projects.


Interactive Workshop: Being an Agile Business Analyst

The session will focus on the agile business analysis process for understanding the business problem and delivering the right solution. This will be extremely interactive and participants will have the opportunity to experiment with all the ideas and techniques presented in the keynote. Working in teams and guided by the facilitators the participants will work through a case study based on a real project. James and Suzanne will be joint facilitators for the session so that there will be plenty of opportunity for individual guidance and feedback.


Flexible Arbeit – Flexible Organisationen: Chancen und Herausforderungen

Es gibt nur wenige Lebensbereiche, die sich so rasch ändern wie die moderne westliche Arbeitswelt. Innerhalb nur weniger Jahre haben sich viele moderne Arbeitsplätze in eine Richtung von Zunahmen zeitlicher und örtlicher Flexibilisierung, der Auflösung von Grenzen zwischen dem Arbeits- und Privatleben und einer allgemeinen Zunahme von Unsicherheit entwickelt.
Der Vortrag analysiert diese Veränderungen aus einer arbeits- und organisationspsychologischen Perspektive. Als die großen Treiber der Veränderungen werden Globalisierung, soziale Beschleunigung und Digitalisierung beschrieben. Aus diesen „Megatrends“ resultiert in der Arbeitswelt eine Flexibilisierung fast aller Aspekte der Arbeit: Numerische Flexibilität (Steuerung der Anzahl der Mitarbeiter/innen, beispielsweise durch Leiharbeit); zeitliche Flexibilität (z.B. Teilzeitarbeit), räumliche Flexibilität (Arbeit kann immer häufiger völlig ortsunabhängig durchgeführt werden) und funktionale Flexibilität (rasche Veränderungen der Arbeitsaufgaben). Neue Arbeitsanforderungen für die Betroffenen sind die Folge dieser umfassenden Flexibilisierung. Zunahmen von Arbeitsintensivierung, Autonomie- und Lernanforderungen charakterisieren häufig die neue Arbeitswelt. Unsere eigenen empirischen Studien zeigen, dass diese neuen Anforderungen ein hohes Potential für Zunahmen von Belastung und Stress haben können. Unter bestimmten Bedingungen finden sich jedoch aus positive Folge dieser neuen Anforderungen.
Der Vortrag gibt einen Überblick über diese neuen Anforderungen in der Arbeitswelt und entwickelt einige Lösungsvorschläge mit dem Ziel der Vermeidung negativer Auswirkungen und der positiven Nutzung der Möglichkeiten in der modernen Arbeitswelt.


Stay hungry - Von der Wissens- zur Neugiergesellschaft

Wissen ist mittlerweile derart omnipräsent, dass es nicht mehr die zentrale Ressource in der Gesellschaft oder auf dem Arbeitsmarkt ist. Viel entscheidender für den persönlichen Erfolg, für den Erfolg eines Unternehmens, aber auch das Gedeihen einer ganzen Gesellschaft ist dagegen das vorhandene Maß an Neugier. Denn ohne Neugier wird das im Übermaß verfügbare Wissen nicht genutzt. Wir brauchen den Übergang von der Wissensgesellschaft zur Neugiergesellschaft - das Zeitalter des homo curiositas.
Um das umzusetzen nimmt Sie Margit Hertlein in ihrem humorvollen Vortrag unter anderem mit zu Neu & Gier, Neu & Neuro, zu sozialer und epistemischer Neugier - zum homo curiositas eben.
Also: Stay hungry, lassen Sie sich überraschen, bleiben Sie neugierig!


The need of test specification languages

No matter if you use DevOps, agile, just test automation methods or even manual testing, there is always the need to describe or define the tests, being it test conditions, test objectives or test cases. As languages form the concept space and understanding, so do test specification languages. The presentation critically reviews the status and future perspectives of test specification languages.

Vortrag wird auf Deutsch gehalten.


Agile & digitale Transformation geht alle an! Wie aber nehmen wir alle mit?

Ihrem Unternehmen geht es gut. Noch. Sie selbst aber sehen die dunklen Wolken am Horizont, die der digitale Wandel mit sich bringt. Und Sie wollen etwas unternehmen, Windräder bauen, um den Sturm zu nutzen. Aber Ihre Mitarbeiter und Kollegen bauen Bunker, wollen warten, bis der Sturm vorübergeht. Wie bringen Sie diese dazu, sich dem Wandel zu stellen, gar Treiber des Wandels im Konzern zu werden? Und was machen Sie mit den üblichen Bedenkenträgern und jenen, die Angst vor Veränderung haben? Wie holen Sie diese ab und wie nehmen Sie die mit?

In seinem inspirierenden Praxisvortrag nimmt uns Sascha Theißen mit auf seine Reise, wie er ausgerechnet die Abteilung im Konzern, der man das sicher am wenigsten zutraut, komplett agil machte. Wie die Konzernrechtsabteilung sogar zum Innovationsmotor wurde, die mit Legal Design Thinking schlanke, geschäftsfördernde Lösungen liefert und agiles Arbeiten in andere Stabsabteilungen exportierte.


Entwicklung einer lokalen Applikation mit einem internationalen Team - Ein Erfahrungsbericht

In unserem pharmazeutischen Betrieb werden zwei Arten von IT Projekten implementiert. Einerseits die global standardisierten und größtenteils vorgegebenen Anwendungen. Andererseits auf lokale Anforderungen zugeschnittene Applikationen.

Mit dem im Vortrag vorgestellten Projekt ergab sich die erste Anwendung welche unter bestimmten Voraussetzungen beide Bedürfnisse abdecken kann. Der Vortrag beinhaltet einen Erfahrungsbericht des agilen Zusammenspiels von dezentralen standortfernen Entwicklern, lokalen Anwendern, ausgelagertem Requirements Engeneering und einem Projektteam aus Übersee. Alle gemeinsam begleiten die Einführung eines aus der Schweiz verantworteten IT Projektes.

Es wird gezeigt welche Stolpersteine, Problemstellungen und Erkenntnisse in diesem Projekt aufgetreten sind und wie mit diesen umgegangen wurde.


Pecha Kuchas und Kurzvorträge der SOPHISTen

Warum ich Analytiker bin?

Mit ein paar kleinen Anekdoten aus dem Leben eines Analytikers wird es in dieser Pecha Kucha eine Antwort auf diese Frage geben. Dabei soll auch der gedankliche Schritt zur Anforderungsanalyse nicht fehlen. Erfahren Sie, warum die Kommunikation eine der größten Herausforderungen im Requirements-Engineering ist.

Speaker: Carsten Pflug

Wissensvermittlung à la carte - Weiterbildung bei SOPHIST!

Weiterbildungen müssen nicht immer langweilige, mit Theorie vollgestopfte Monologe sein! Doch wie hole ich für die Teilnehmer das Optimum aus einer Schulung heraus, sodass die vermittelten Inhalte auch in der Praxis angewandt werden können? In dieser Pecha Kucha stelle ich Ihnen zwei bei SOPHIST etablierte Konzepte für praxisorientierte Weiterbildungen vor.

Speaker: Christian Bock

Was Manager und REler von Katzen lernen können

Katzen sind nicht nur griesgrämige Youtubestars, haben Angst vor Gurken oder klettern die Gardinen hinauf - Katzen sind wahre Lehrmeister für Manager und REler!
Irgendwie machen Menschen immer genau das, was die vierbeinigen Freunde möchten und haben dabei doch meistens ein Lächeln auf dem Gesicht. In unserer Pecha Kucha zeigen wir Ihnen, was Manager und REler von Katzen lernen können. (Und natürlich gibt es auch süße Katzenbilder zu sehen - die Einschaltquoten, Sie wissen ja.)

Speaker: Chris Rupp, Roland Kluge & Karin Schlör

Machine Learning und Requirements-Engineering – Doch wer lernt von wem? (Kurzvortrag)

Mit dem Wandel zur digitalen Gesellschaft und der parallelen Entwicklung immer effizienterer Hardware entstehen heutzutage jeden Tag mehr Daten als je zuvor.
Doch was macht man mit diesen? Kann man diese, scheinbar zusammenhanglosen, riesigen Datenmengen überhaupt sinnvoll verwerten?  
Noch haben uns Maschinen und Computersysteme nur in sehr speziellen Aufgaben hinter sich gelassen, doch sie lernen immer mehr Daten, Systeme und Prozesse zu verstehen.
Wie machen Sie das? Und wie kann man es nutzen? Nicolas Wilfert beleuchtet die grundlegende Funktionsweise von Machine Learning,
sowie Anwendungsgebiete in denen die Maschine dem Requirements-Engineer vielleicht schon überlegen ist.

Speaker: Nicolas Wilfert


Bei Fragen zu den SOPHIST DAYS 2017 oder zu unseren Veranstaltungen generell stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr Ansprechpartner:

 

SOPHIST: Karin Schlör

Karin Schlör

E-Mail:
sophistdays@remove-this.sophist.de

Tel:
+49 (0)9 11 40 90 00

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