Man muss doch nicht gleich in die Luft gehen!

Aber wir wollten es ja nicht anders 😊Sie verstehen gerade nicht, um was es geht?Wir sprechen vom Festkomitee-Event, der im Regelfall am Abend vor unserem monatlichen Mitarbeitenden-Meeting stattfindet. Und dieses Mal ging es in den AIRTIME Trampolinpark NĂŒrnberg. Wir waren 


A SPICE löst Probleme in der Entwicklung

Teil 1 unserer Artikel-Serie ĂŒber A SPICE.Lesen Sie auch unseren EinfĂŒhrungsartikel Drei Mythen rund um A SPICE. Bevor wir im ersten Teil der Serie in die Tiefe gehen, gibt es eine wichtige Denkweise bzw. Betrachtungsweise, die wir im Vorfeld nĂ€her 


Drei Mythen rund um A SPICE

In unserer neuen Serie möchten wir Ihnen ĂŒber A SPICE erzĂ€hlen. Den Anfang machen wir mit einer kurzen EinfĂŒhrung und Allgemeinen Informationen . Das A steht ĂŒbrigens fĂŒr Automotive :-)Den Rest erfahren Sie natĂŒrlich auch. Also klĂ€ren wir doch erstmal 


FURPS+

FURPS steht fĂŒr Functionality (FunktionalitĂ€t), Usability (Benutzerfreundlichkeit), Reliability (ZuverlĂ€ssigkeit), Performance (LeistungsfĂ€higkeit) und Supportability (Wartbarkeit). Das "+" in FURPS+ hilft uns auch bei der BerĂŒcksichtigung von weiteren Aspekten wie::

 

Designanforderungen, Implementierungsanforderungen, Schnittstellenanforderungen, Physische Anforderungen

Canada calling – das SOPHIST Lumberjack Summercamp

Man muss nicht in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah ?  Fast 4 Tage waren die SOPHISTen im Kanada-Fieber. Nein, wir waren nicht auf der anderen Seite des Globus – das hĂ€tte sich fĂŒr die paar Tage nicht 


  • Impressionen
  • Speaker & VortrĂ€ge

    Prof. Dr. Peter Liggesmeyer - Fraunhofer IESE

    Die klassische Trennung zwischen Software und Hardware und zwischen Informations- und eingebetteten Systemen verschwindet zunehmend. Systeme werden miteinander verwoben, um ĂŒbergreifende FunktionalitĂ€t - oft in recht autonomer Weise - anzubieten. Systemgrenzen sind kaum noch erkennbar. Derartige „Smart Ecosystems“ sind einerseits heterogen, offen und verĂ€ndern sich selbststĂ€ndig zur Laufzeit. Andererseits mĂŒssen wichtige Eigenschaften wie Security und Safety weiterhin sichergestellt werden. Dies kann durch Einsatz der ĂŒblichen statischen Verfahren zur Entwicklungszeit nicht mehr zufriedenstellend erreicht werden. Die Entwicklung von „Smart Ecosystems“ erfordert daher andere Methoden, die die geschilderten Eigenschaften geeignet beachten.

    Vortrag Tag 2: Smart Ecosystems: Herausforderungen und LösungsansÀtze

    Die klassische Trennung zwischen Software und Hardware und zwischen Informations- und eingebetteten Systemen verschwindet zunehmend. Systeme werden miteinander verwoben, um ĂŒbergreifende FunktionalitĂ€t - oft in recht autonomer Weise - anzubieten. Systemgrenzen sind kaum noch erkennbar. Derartige „Smart Ecosystems“ sind einerseits heterogen, offen und verĂ€ndern sich selbststĂ€ndig zur Laufzeit. Andererseits mĂŒssen wichtige Eigenschaften wie Security und Safety weiterhin sichergestellt werden. Dies kann durch Einsatz der ĂŒblichen statischen Verfahren zur Entwicklungszeit nicht mehr zufriedenstellend erreicht werden. Die Entwicklung von „Smart Ecosystems“ erfordert daher andere Methoden, die die geschilderten Eigenschaften geeignet beachten.

     

    Dr. Marcus Trapp - Fraunhofer IESE

     
    Dr.-Ing. Marcus Trapp studierte an der TU Kaiserslautern Informatik mit Nebenfach Wirtschaftswissenschaften. Derzeit leitet er die Abteilung User Experience and Requirements Engineering (UXR) am Fraunhofer IESE. Dort leitet er industrielle sowie öffentliche Projekte im Bereich der Gestaltung von Benutzungsschnittstellen fĂŒr verschiedenste Benutzergruppen, der Überarbeitung von bereits vorhandenen Benutzungsschnittstellen sowie der Evaluation von Benutzungsschnittstellen in unterschiedlichsten Bereichen. Er berĂ€t Unternehmen in den Themenfeldern User Experience fĂŒr GeschĂ€ftsanwendungen sowie Creativity Workshops, Requirements Engineering, Interaction Design und User Interface Prototyping.

    Vortrag Tag 1: Power-On User Experience

    Als Usability/UX Professional ist man heute oft noch ein EinzelkĂ€mpfer (oder zumindest Teil einer kleinen Truppe) im Unternehmen. Oft fehlen einfache Beispiele fĂŒr UX Konzepte, um den Usability/UX-Schalter bei anderen Mitarbeitern umzulegen, die gebraucht werden, um eine positive User Experience fĂŒr ein Produkt zu erzeugen. Dieser Vortrag liefert Beispiele von einfachen Schaltern, um verschiedensten Usability und User Experience schnell zu erklĂ€ren.

    Eine tolle, positive User Experience wird von oben, d.h. vom Top Management verlangt. Dennoch erfahren wir am Fraunhofer IESE immer wieder, dass der Usability/User Experience Professional in einem Unternehmen ein EinzelkÀmpfer ist (oder zumindest eine kleine Gruppe). Es fÀllt immer noch schwer, andere Mitarbeiter mit den Konzepten des Usability Engineering vertraut zu machen.

    In diesem Vortrag werde ich daher die verschiedenen Facetten von Usability anhand von einfachen Beispielen erklÀren. Konsequent erklÀre ich dabei mit Beispielen von verschiedenen Schaltern verschiedensten Konzepte wie:

    - EffektivitÀt
    - Effizienz
    - Zufriedenheit
    - ErwartungskonformitÀt
    - UX > Usability
    - InduktivitÀt
    - Feedback
    - Accessibility
    - Konsistenz
    - AbhÀngigkeiten zu andere QualitÀtseigenschaften: Security, Safety, ...
    - KomplexitÀt
    - ...

    Die Teilnehmer sollen aus dem Vortrag mitnehmen, dass die grundlegenden Konzepte an einfachen Beispielen erklĂ€rt werden können. Diese Beispiel sollen ihnen helfen, das Thema Usability und User Experience in ihren Unternehmen weiter zu verbreiten bzw. "Usability einzuschalten". Denn fĂŒr eine positive User Experience muss jeder in einem Unternehmen mitarbeiten, nicht nur der Usability/User Experience Professional.

    Chris Rupp - SOPHIST


    Trainer & Berater, OberSOPHISTin (formal: GrĂŒnderin und geschĂ€ftsfĂŒhrende Gesellschafterin), Chefberaterin, Coach und Trainerin. In 20 Jahren BerufstĂ€tigkeit sammelt sich so einiges an ... ein Unternehmen ...6 BĂŒcher ...40 Mitarbeiter ...ungezĂ€hlte Artikel und VortrĂ€ge... und unheimlich viel Erfahrung. Meine Leidenschaft fĂŒr die Projektberatung ist vermutlich Schuld daran, dass ich bis heute nicht „nur“ manage, verwalte und Menschen fördere, sondern auch ganz nah am Kunden dran bin, in Projekten maßgeblich mitarbeite. Vielleicht aber auch das Talent, die richtigen Mitarbeiter um mich zu scharen. Gute Ideen so umzusetzen, dass Entwickler, Vertragspartner, direkt und indirekt betroffene Anwender das GefĂŒhl haben, ein intelligentes, durchdachtes und nutzbringendes Produkt vor sich zu haben, ist die Vision die mich dabei antreibt.

    Keynote - Tag 1: Chris Rupp und die SOPHISTen

    20 Jahre RE - was kommt, was geht, was bleibt? Ein Vortrag ĂŒber Basics, Hypes, Flops und Trends

    Keynote - Tag 2: Smart REco - Anforderungen der Zukunft

    Smart Ecosystem ist derzeit ein Schlagwort, welches in aller Munde ist. UnzĂ€hlige Begriffe schweben in den Medien umher. Was aber die Auswirkungen auf die Anforderungsanalyse und somit VerĂ€nderungen fĂŒr unseren Job sind, wird bisher kaum fundiert diskutiert.

    Unter einem „Smart-Ecosystem“, versteht man nun nicht mehr Stand-Alone Anwendungen, sondern neue, verknĂŒpfte Systeme. Sie kommunizieren mit dem Internet der Dinge und agieren so ĂŒber Unternehmensgrenzen hinweg. Grundlage fĂŒr eine neue Anwendung sind einerseits Informationssysteme und andererseits eingebettete Systeme. Zusammen mit mobilen Systemen ergeben sie Smart Ecosystems. Noch nichts von solchen Systemen gehört? Dann vielleicht von  „Industrie 4.0“ – auch „Smart-Factory“ genannt –, „Smart-Grids“ oder „Smart-Farming“? Auch sie gehören zur großen Familie der Ecosystems.

    Nun können Sie sich vorstellen, dass bei solch gravierenden VerĂ€nderungen auch das Requirements-Engineering nicht verschont bleibt. Neue Technologien bedeuten auch neue, unbekannte Anforderungen. Eine der grĂ¶ĂŸten Herausforderungen ist es, wachsende KomplexitĂ€t beherrschbar zu machen. Organisationen mĂŒssen zusammenarbeiten und Use-Cases ĂŒber Unternehmensgrenzen hinweg konzipiert werden. Ein nicht zu unterschĂ€tzender Faktor ist die Sicherheit solcher Technologien. Es ist nicht selten, dass Smart Ecosystems ihren Kontext, in dem sie sich befinden, gar nicht kennen. Hier mĂŒssen Anforderungen fĂŒr noch unbekannte Szenarien geschrieben werden. Um all diese Probleme lösen zu können, bedarf es neue AnsĂ€tze, welche wir Ihnen auf den SOPHIST Days 2016 vorstellen werden.

    Dr. Gerhard Wohland - Institut fĂŒr dynamikrobuste Höchstleistung


    Dr. Gerhard Wohland, Physiker, Managementberater und Leiter des Instituts fĂŒr dynamikrobuste Höchstleistung (IdH) in Wiesbaden. Seit 25 Jahren löst er Dynamikprobleme. Wie man das macht, hat er durch neugieriges Beobachten vieler Höchstleister gelernt. So nennt er Unternehmen, die in dynamischer Umgebung den Marktdruck erzeugen, unter dem andere leiden. Sein Buch "Denkwerkzeuge der Höchstleister" ist bereits in dritter Auflage erschienen.

    Vortrag Tag 1: Organisation als Jagdhund - In dynamischer Umgebung kann nur noch die Organisation Wege in die Zukunft finden

    Die KomplexitĂ€t eines modernen Marktes ist inzwischen auch fĂŒr genialstes Management zu groß. Nur noch das so genannte Sozialsystem eines Unternehmens hat ausreichende KomplexitĂ€t, um auch bei hoher Dynamik Wege in die Zukunft zu finden. Das gilt auch fĂŒr konservative Konzerne, die offiziell nur antiquierte Methoden akzeptieren. Gerade dort entstehen immer wieder dynamikrobuste Inseln. Können diese sich nicht schlau genug verstecken, werden sie als chaotisches "Gewurschtel" entlarvt und rĂŒckstandsfrei aufgerĂ€umt. Sie wachsen aber immer wieder nach!

    Höchstleister wissen, dass sie auf die KomplexitÀt ihre Organisationskultur angewiesen sind. Deswegen beobachten sie diese, wie der JÀger seinen Jagdhund. Der JÀger lobt und tadelt. Er versucht aber nicht, dem Hund das Riechen beizubringen.

    Reinhold Mauch - Daimler AG / Dr. Stefan Queins - SOPHIST


    Reinhold Mauch ist in der Mercedes-Benz Entwicklung seit 2007 im Telematikbereich fĂŒr Requirements Engineering Methoden+Prozesse zustĂ€ndig. Er berĂ€t, unterstĂŒtzt und schult Spezifikations- und Projektverantwortliche und verfolgt die konsequente und durchgĂ€ngige Funktions- und Systemorientierung in der Fahrzeug-Entwicklung.

    Dr. Stefan Queins unterstĂŒtzt als Berater und Trainer die EinfĂŒhrung von Methoden fĂŒr die modellbasierte Entwicklung von grĂ¶ĂŸtenteils technisch orientierten Systemen. In den Phasen des Requirements-Engineerings, der Systemanalyse und -architektur bis hin zur Softwarearchitektur in konventionellen und agilen Projekten. Dr. Queins ist Autor von UML-Glasklar, Requirements-Engineering und Management und zahlreichen Artikeln und ist Speaker auf nationalen und internationalen Konferenzen.

    Vortrag Tag 1: EinfĂŒhrung einer funktionalen Architektur in der Telematik - Erfahrungen bei der Daimler AG

    Die Bestrebungen bei den Automobilherstellern, ihren Kunden ein unfallfreies, autonomes und nicht zuletzt energieeffizientes Fahren zu ermöglichen, fĂŒhrt zu einer zunehmenden Integration der unterschiedlichen FahrzeugdomĂ€nen und damit zu neuen Herausforderungen in den Entwicklungsprozessen. Gleichzeitig soll dem Benutzer trotz steigender FunktionalitĂ€t eine noch einfachere und intuitivere Bedienung der FahrzeugfunktionalitĂ€ten mithilfe des Infotainmentsystems ermöglicht werden.
    Um mit der daraus resultierenden steigenden KomplexitĂ€t umzugehen, hat der Bereich der Telematik der Daimler AG eine funktionale Architektur an den Anfang der Entwicklung gestellt. Mit einer solchen Betrachtung funktional geschnittener Systeme wird eine nachvollziehbare Entwicklung, ausgehend von der reinen Kundenbetrachtung bis hin zur Spezifikation einzelner SW-Module und Fahrzeugkomponenten ermöglicht. Ein Schwerpunkt in diesem Vortrag liegt auf der EinfĂŒhrung einer solchen Methodik in der Organisation.
    Wir werden zentrale Fragen beantworten, beispielsweise welche Randbedingungen auf jeden Fall eingehalten werden mussten oder in welchen Schritten wir die Methodik eingefĂŒhrt haben, um einen sicheren und fließenden Übergang von der bisherigen an den Komponenten orientierten Spezifikationswelt zu einem neuen funktionsorientierten Entwicklungsvorgehen zu gewĂ€hrleisten.

    Bettina Besenhart - Roche Diagnostics GmbH / Anja Schwarz - SOPHIST


    Bettina Besenhart ist Managerin in der Abteilung Production Support bei der Roche Diagnostics GmbH in Penzberg.
    Sie leitet ein Projekt fĂŒr die Entwicklung eines GAMP Kategorie 5 klassifizierten Software Systems zur ProzessunterstĂŒtzung fĂŒr die medizinische Wirkstoffherstellung.

    Anja Schwarz ist Beraterin, Trainerin und Autorin bei der SOPHIST GmbH und unterstĂŒtzt Kunden im Themenbereich Requirements-Engineering. Seit mehreren Jahren unterstĂŒtzt sie die Firma Roche Diagnostics GmbH in verschiedenen Projekten bei der Entwicklung von GAMP Kategorie 5 klassifizierten Software Systemen.

    Vortrag Tag 1: Requirements-Engineering in der Testphase?

    Bei der Entwicklung GAMP Kategorie 5 klassifizierter Software-Systeme in der Pharma Produktion werden sehr viele und sehr formale Anforderungen an den Entwicklungsprozess gestellt. WĂ€hrend der Entwicklung konzentrieren sich Projekte stark auf die ErfĂŒllung dieser Anforderungen. Die Benutzer-zentrierte Sicht – sofern sie nicht die eigentliche FunktionalitĂ€t des Systems betreffen – gerĂ€t dabei schnell außer Acht. Nach Abschluss der Anforderungsanalyse kann Requirements-Engineering mit seinen Methoden einen wichtigen Beitrag dazu leisten, diese Anforderungen im Fokus zu behalten und die zukĂŒnftigen Anwender bei der Integration des neuen Systems in ihre tĂ€gliche Arbeit zu begleiten. Uns war es daher wichtig, in den Phasen Entwicklung, Test und EinfĂŒhrung fĂŒr unser System zur elektronischen UnterstĂŒtzung des Reviewprozesses fĂŒr Produktionschargen die zukĂŒnftigen Anwender frĂŒhzeitig und mit fĂŒr sie möglichst geringem Aufwand einzubeziehen. In der Spezifikationsphase ist die Einbindung der Benutzer in der Regel gut gegeben. Unser Ziel war es, sie zusĂ€tzlich in die Umsetzungs- und EinfĂŒhrungsphase mit einzubinden, anstatt sie erst mit dem fertigen System zu konfrontieren. Dabei haben wir Methoden des Requirements-Engineering systematisch eingesetzt, um die Usability und die Integration in die betroffenen GeschĂ€ftsprozesse gemeinsam mit den zukĂŒnftigen Anwendern zu bearbeiten. Diese Vorbereitungen haben zu einer sehr guten Akzeptanz fĂŒr das System und die betroffenen Prozesse gefĂŒhrt. Der Vortrag stellt unser gewĂ€hltes Vorgehen vor und lĂ€sst Sie an unseren Erfahrungen und den RĂŒckmeldungen der beteiligten Nutzer teilhaben.

    Rolf Kerpen - AXA Konzern AG / Thorsten Cziharz - SOPHIST


    Rolf Kerpen, Jahrgang 1961, Diplom Kaufmann und Betriebsorganisator, ist im IT Ressort der AXA Deutschland verantwortlich fĂŒr Lean Management und Organisationales Lernen. Er vertritt den Standpunkt, dass ein erfolgreiches Agieren in dynamischen MĂ€rkten einen grundlegenden Denkmusterwandel hin zu mehr Eigenverantwortung jedes Einzelnen erfordert. Zur Problemlösung nutzt er gerne Muster aus anderen Lebensbereichen, wie z.B. dem Tanzsport. Er ist verheiratet, Vater einer 12 jĂ€hrigen Tochter und Canada Fan.

    Thorsten Cziharz: " Als Berater unterstĂŒtze ich Unternehmen und Projekte bei Fragestellungen rund um das Requirements-Engineering. Neben der Definition, Optimierung und EinfĂŒhrung von klassischen oder agilen Vorgehensmodelle begleite ich auch Projekte bei der DurchfĂŒhrung der Anforderungsanalyse. Sowohl als Berater, als auch als Trainer liegen meine Schwerpunkte dabei im Bereich Requirements-Modeling und QualitĂ€tssicherung von Anforderungen."

    Vortrag Tag 2:  IT Performance Improvement - AnsĂ€tze gehirngerechter Interventionen in IT Transformationsprozessen in der Praxis

    Der Umgang mit VerĂ€nderungsdynamik und komplexen Situationen ist eine der aktuell grĂ¶ĂŸten Herausforderungen einer Versicherungs-IT.
    Ausgehend von einer ĂŒber Jahrzehnte gewachsenen IT Anwendungslandschaft und einer hochspezialisierten, arbeitsteiligen Organisation geht es darum, die Menschen „fit zu machen“ in dynamischen Situationen zielgerichtet handeln zu können.
    Wesentlicher Treiber dieser VerĂ€nderung ist die Forcierung von Eigenverantwortung und teamĂŒbergreifender Kollaboration. Eine VerhaltensĂ€nderung, die jedoch nicht „von oben angewiesen“ werden kann.
    Vielmehr mĂŒssen z.B. gesamtheitliche, wertschöpfungsorientierte Herangehensweisen, sowie Kollaborations- und Reflexionsformate eingeĂŒbt werden, um ĂŒber das eigene Tun zu neuen Erkenntnissen zu gelangen und Erlerntes schließlich flexibel anwenden zu können.
    Dieser VerĂ€nderungsprozess kann sowohl durch gezielte Interventionen als auch durch Eingriffe am Systemkontext unterstĂŒtzt werden.
    Im Vortrag wird auf die wesentlichen Bausteine eines derartigen Transformationsansatzes eingegangen und anhand konkreter Erfahrungen aufgezeigt, wie neue Verhaltens- und Arbeitsweisen mit Hilfe eines Mix aus Training, Coaching, selbstorganisierten Austauschformaten und einem verĂ€nderten FĂŒhrungsverhalten auch in einer tradierten Organisation wachsen können.

    Dr. Kim Lauenroth - adesso AG


    Dr. Kim Lauenroth ist passionierter Software-Gestalter. Als Chief Requirements Engineer bei der adesso AG leitet er ein Competence Center mit dem Schwerpunkt RE und Produktgestaltung. Mit seiner breit aufgestellte Branchen- und Projekterfahren und seiner breite Ausbildung (Studium der Information, BWL und Psychologie, sowie Promotion im Bereich Produktlinienentwicklung) unterstĂŒtzt er seine Kunden bei der strategischen Konzeption von Produkten und bei der Planung von Produkt-entwicklungsprozessen. Als Vorstandsvorsitzender des International Requirements Engineering Board (IREB) e.V. engagiert Kim sich in der Community-Arbeit und fĂŒr die Aus- und Weiterbildung im RE.

    Vortrag Tag 1: KreativitÀt ist kein Talent, es ist eine Art zu arbeiten

    Gute Ideen fallen nicht vom Himmel, sie sind das Ergebnis harter Arbeit und strukturiertem Vorgehen. Die Definition der passenden Vorgehensweise fĂŒr das eigene Vorhaben ist oft schwierig, da uns die Literatur eine unĂŒberschaubare Menge von Methoden anbietet. Der wesentliche Erfolgsfaktor fĂŒr die Auswahl der passenden Methoden ist das VerstĂ€ndnis der Prinzipien hinter den Methoden. Dieser Vortrag stellt wichtige methodische Prinzipien fĂŒr die Strategieentwicklung vor und erlĂ€utert diese an beispielhaften Methoden (u.a. Agile Entwicklung, Design Thinking, Future Search und Lean Startup) und Projektsituationen aus verschiedensten Branchen.

    Inge Kreß (Ärztin fĂŒr psychosomatische Medizin)


    Inge Kreß ist Ärztin fĂŒr psychosomatische Medizin. Ihre klinische TĂ€tigkeit umfasst die allgemeinmedizinische und psychosomatische Betreuung von Patienten. Ihr besonderes Engagement liegt darin, Patienten, Studenten, Ă€rztlichen Kollegen und interessierten Laien psychosomatische ZusammenhĂ€nge zu vermitteln. Ihre wissenschaftliche Arbeit befasst sich vor allem mit vegetativen Afferenzen und den Inselkortex. Ein weiteres Arbeits- und Interessengebiet ist die Hypnotherapie.

    Vortrag Tag 2: Geheimnis KreativitÀt: eine neuropsychologische Betrachtung

    KreativitĂ€t wird in allen Bereichen der Ausbildungs- und Arbeitswelt gefordert und gefördert, vorausgesetzt und vorangetrieben. Mit verschiedensten Techniken soll das Denken und Erleben in kreative Bahnen gelenkt werden – und bei alledem bleibt die KreativitĂ€t so gehypt wie unverstanden.
    Der Vortrag von Inge Kreß fasst aktuelle Erkenntnisse der KreativitĂ€tsforschung zusammen und stellt diese anhand anschaulicher Beispiele dar. Die Einblicke in neuropsychologische ZusammenhĂ€nge und das VerstĂ€ndnis der zugrundeliegenden GehirnvorgĂ€nge schaffen realistische Erwartungen an den Mythos KreativitĂ€t und ermöglichen eine tatsĂ€chliche EinschĂ€tzung des KreativitĂ€tspotentials im (Arbeits-) Alltag.

    Die SOPHISTen - Pecha Kuchas


    Dominik HĂ€ußer - Trainer und Berater SOPHIST

    Pecha Kucha Tag 1:

    RE-EinfĂŒhrung - ein sozialer Brennpunkt

    Bei der EinfĂŒhrung neuer RE-Methoden ist SOPHIST auch Begleiter von VerĂ€nderungen die Menschen betreffen. Mit einer Unterscheidung von verschiedenen Personentypen wird schnell klar, dass nicht jeder im gleichen Maße von Neuerungen begeistert ist. Diese Pecha Kucha ist eine therapeutische Aufarbeitung der Erlebnisse mit den Menschen aus verschiedenen EinfĂŒhrungsprojekten.
    Finden Sie heraus welcher VerÀnderungs-Typ sie sind!


     

    Marta und Malik Tayeh - Trainer und Berater SOPHIST

    Pecha Kucha Tag 1: Szenen einer Analytiker-Ehe

    Wenn zwei Requirements-Engineers sich streiten, freut sich... niemand. Denn das Dasein als Vollblutanalytiker endet nicht an Feierabend. Ein Analytikerehepaar plaudert aus dem NÀhkÀstchen und zeigt, wie viele hÀusliche Probleme sich mit aus Projekten bekannten Methoden in den Griff bekommen lassen.


     

    Florian Walther - Trainer und Berater SOPHIST

    Pecha Kucha Tag 2: Kommunikation - Irrnis & Wirrnis!

    Wenn Menschen miteinander reden bedeutet das noch lange nicht, dass sie sich auch verstehen. Doch wie funktioniert Kommunikation? Diese Pecha Kucha ermöglicht einen kleinen Einblick in die Theorie der Kommunikation und zeigt zugleich Wege zu einer positiven Kommunikation.


     

     

    Chris Rupp, Karin Schlör, Roland Kluge

    Kurzvortrag Tag 2: Jeoparda Kucha - Es wird gequizzt!

    Achtung: interaktives Format! Wir prÀsentieren Ihnen die etwas andere Art der Pecha Kucha - die Jeoparda Kucha!
    Testen Sie Ihr Wissen zur Heimat der SOPHISTen (frĂ€ngische Weldmedrobole), zum bunten Haufen der SOPHISTen und natĂŒrlich zu DEM Thema der SOPHISTen: Requirements-Engineering.
    Erfahren Sie, was es mit dem SchĂ€ufelafaktor auf sich hat und schmeißen Sie schon einmal die Hirnzellen an. It's Quiztime!

    Stefan Sturm - IREB GmbH

     
    Stefan Sturm ist seit ĂŒber 20 Jahren in der Software- und Systementwicklung tĂ€tig, angefangen bei der Programmierung in mehr als 5 Programmiersprachen und Techniken, darunter auch Java und Microsoft .NET. Sein Werdegang erstreckt sich ĂŒber Requirements Engineering, Business Analyse, Softwarearchitektur und Projektmanagement.
    Von 1999 bis 2011 war er GeschĂ€ftsfĂŒhrer der SoUCon GmbH Software und Consulting in Karlsruhe. Gemeinsam mit seinem Team entwickelte er Individualsoftware fĂŒr Global Player ebenso, wie fĂŒr kleine Unternehmen, in vielen verschiedenen Wirtschaftssektoren. Requirements Engineering und Business Analyse spielten dabei immer eine herausragende Rolle und zĂ€hlen zu seinen Kernkompetenzen.
    Im April 2010 wurde  er als externer Projektmanager durch das international Requirements Engineering Board (IREB) e.V. – den TrĂ€ger des Zertifizierungsmodells “Certified Professional for Requirements Engineering” (CPRE)  engagiert. Seit dem 1. April 2011 ist er GeschĂ€ftsfĂŒhrer der IREB GmbH, der operativen Gesellschaft des IREB. In dieser Position ist er fĂŒr alle AktivitĂ€ten verantwortlich, die sich aus dem wachsenden weltweiten Erfolg des CPRE-Zertifikats ergeben.

    Thementisch IREB - RE & AgilitÀt:

    Traditionelles Requirements Engineering und agile Entwicklungsmodelle bieten beide bewĂ€hrte AnsĂ€tze fĂŒr die System- und Produktentwicklung. Derzeit werden beide AnsĂ€tze als nicht vereinbar wahrgenommen. Professionals tendieren dazu, sich in einem der beiden Felder zu spezialisieren und verlieren dabei die StĂ€rken des jeweils anderen Ansatzes aus den Augen.

    IREB strebt danach, diese Wahrnehmung zu Ă€ndern und die LĂŒcke zwischen beiden AnsĂ€tzen zu schließen. Annahmen und Grundvoraussetzungen mĂŒssen kritisch hinterfragt und Dogmatismus bekĂ€mpft werden. Durch das Überwinden solch dogmatischen Denkens kann die System- und Produktentwicklung in einer immer komplexeren Welt erheblich verbessert werden.

    Diskutieren Sie mit, welche StĂ€rken des Requirements Engineering in einem agilen Umfeld gewinnbringend eingesetzt werden können und welche agilen AnsĂ€tze einem eher traditionell ausgerichteten Requirements Engineering auf die SprĂŒnge helfen wĂŒrden.
     

  • Programm

    Programm Tag 1

    Tag 1 - Dienstag, 18.10.2016

    Uhrzeit

    Beschreibung

    09.30 Uhr

    Chris Rupp - SOPHIST GmbH
    Eröffnung der SOPHIST DAYS 2016

    09.45 Uhr

    Chris Rupp und die SOPHISTen
    20 Jahre RE - was kommt, was geht, was bleibt? Ein Vortrag ĂŒber Basics, Hypes, Flops und Trends

    10.30 Uhr

    Kaffeepause

    11.00 Uhr

    Dominik HĂ€ußer - SOPHIST GmbH
    Pecha Kucha: RE-EinfĂŒhrung - ein sozialer Brennpunkt

    11.15 Uhr

    Reinhold Mauch - Daimler AG& Dr. Stefan Queins - SOPHIST GmbH
    EinfĂŒhrung einer funktionalen Architektur in der Telematik - Erfahrungen bei der Daimler AG

    12.00 Uhr

    Mittagspause

    13.30 Uhr

    Lean Coffee
    incl. Introduction

    14.45 Uhr

    Kaffeepause

    15.15 Uhr

    Marta & Malik Tayeh - SOPHIST GmbH
    Pecha Kucha: Szenen einer Analytiker-Ehe

    15:30 Uhr

    Dr. Marcus Trapp - Fraunhofer IESE
    Power-On User Experience

    16.15 Uhr

    Bettina Besenhart - Roche Diagnostics GmbH & Anja Schwarz - SOPHIST GmbH
    Requirements-Engineering in der Testphase

    17.00 Uhr

    Kaffeepause

    17.30 Uhr

    Dr. Gerhard Wohland - Institut fĂŒr dynamikrobuste Höchstleistung
    Organisation als Jagdhund - In dynamischer Umgebung kann nur noch die Organisation Wege in die Zukunft finden

    Ab 19.00 Uhr

    Abendessen

    Ab 20.00 Uhr

    Thementische, Speed Consulting & In Vino Veritas

    Programm Tag 2

    Tag 2 - Mittwoch, 19.10.2016

    Uhrzeit

    Beschreibung

    08.50 Uhr

    Chris Rupp - SOPHIST GmbH
    BegrĂŒĂŸung

     

    09.00 Uhr

    Chris Rupp - SOPHIST GmbH
    Smart REco - Anforderungen der Zukunft

    09.45 Uhr

    Prof. Dr. Peter Liggesmeyer - Fraunhofer IESE
    Smart Ecosystems: Herausforderungen und LösungsansÀtze

    10.30 Uhr

    Kaffeepause
     

    11.00 Uhr

    Dr. Kim Lauenroth - adesso AG
    KreativitÀt ist kein Talent, es ist eine Art zu arbeiten

    11.45 Uhr

    Panel Discussion - RE der Zukunft

    12.15 Uhr

    Mittagspause

    13.45 Uhr

    Florian Walther - SOPHIST GmbH
    Pecha Kucha: Kommunikation - Irrnis & Wirrnis

    14.00 Uhr

    Rolf Kerpen - AXA Konzern AG & Thorsten Cziharz - SOPHIST GmbH
    IT Performance Improvement - AnsÀtze gehirngerechter Interventionen in IT Transformationsprozessen in der Praxis
     

    14.45 Uhr

    Kaffeepause

    15.15 Uhr

    Chris Rupp, Roland Kluge & Karin Schlör SOPHIST GmbH
    Pecha Kucha: Jeoparda Kucha - Es wird gequizzt!

    15.30 Uhr

    Inge Kreß -
    Geheimnis KreativitÀt: eine neuropsychologische Betrachtung

    16.15 Uhr

    Chris Rupp - SOPHIST GmbH
    Abschlussworte

    16.30 Uhr

    vorauss. Veranstaltungsende

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                                              08:00 - 18:00 Uhr                                    08:00 - 17:00 Uhr
                                             


 



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